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Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Aminosäuren, FetteAllgemeines über Vitamine, Mineralstoffe & SpurenelementeArtikel von Prof. Dr. Steger Eiweiß (Protein), Fette (Lipide) und Kohlenhydrate (Zucker) dienen dem Menschen als Bau- und Eneergiestoffe. Neben diesen (Makro)Nährstoffen benötigt der menschliche Körper noch so genannte Mikronährstoffe oder Vitalstoffe. Hierbei handelt es sich um Substanzen, die vom menschlichen Körper benötigt werden oder der Gesundheit des Organismus förderlich sind. Zu den Vitalstoffen zählen essentielle Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Ballaststoffe, Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. AminosäurenAminosäuren sind Bestandteile von Proteinen (Eiweiss) und Enzymen (früher Fermente genannt). Proteine dienen als Baustoff für unseren Körper. Enzyme wirken als Katalysatoren und ermöglichen somit den Ablauf von chemischen Reaktionen bei Körpertemperatur. Es gibt 20 natürliche Aminosäuren, von denen der menschliche Körper 8 nicht selbst herstellen kann: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Diese so genannten essentiellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. FetteFette sind Ester des Alkohols Glycerin mit drei meist unterschiedlichen Fettsäuren. Man unterscheidet gesättigte, sowie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Dabei bezieht sich der Sättigungsgrad nicht auf die Empfindung des Hungergefühls, sondern auf die Zahl der Bindungen, die die in der Fettsäure vorhandenen Kohlenstoffatome aus-bilden. So ist ein Kohlenstoffatom mit vier Bindungen gesättigt. Sind es nur drei, dann ist es ungesättigt und besitzt eine Doppelbindung. Da unser Körper keine Doppelbindungen herstellen kann, müssen ungesättigte Fette mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind also essentiell und wurden früher als Vitamin F bezeichnet. Fette mit einer Doppel-bindung werden als einfach ungesättigt, Fette mit mehreren Doppelbindungen als mehrfach ungesättigt bezeichnet. Die Bezeichnung Omega-3-Fettsäure weist darauf hin, dass das entsprechende Fett am Kohlenstoffatom Nummer 3 eine Doppelbindung hat. Als Faustregel gilt, dass Fette mit steigender Zahl der Doppelbindungen flüssiger werden. So sind Fette aus tierischen Nahrungsmitteln (Fleisch, Wurst) gesättigt und sollten in unserem Speiseplan so weit wie möglich reduziert werden. Pflanzliche Öle hingegen enthalten ungesättige Fettsäuren und sollten in unserem Speiseplan einen breiten Raum einnehmen. BallaststoffeBallaststoffe sind unverdauliche pflanzliche Kohlenhydrate (z.B. Zellulose). Es handelt sich um Vielfachzucker (Polysaccahride), die durch die Enzyme im Dünndarm nicht abgebaut und daher nicht aufgenommen werden können. Ein Teil der Ballaststoffe wird jedoch im Dickdarm durch Mikroorganismen fermentiert. Die Endprodukte, meist Fettsäuren, können von unserem Körper aufgenommen werden und stehen somit für unseren Stoffwechsel zur Verfügung. Sekundäre PflanzenstoffeSekundäre Pflanzenstoffe werden von Pflanzen als Farb- und Duftstoffe, zum Schutz gegen Fraßfeinde und als Regulatoren des eigenen Stoffwechsels gebildet und haben auf die Stoffwechselvorgänge unseres Körpers einen gesundheitsfördernden Einfluss. Aufgrund ihrer Fähigkeit, freie Radikale abzufangen, gilt ihr Verzehr als die zurzeit beste Vorsorgemaßnahme gegen Krebs. Darüber hinaus hemmen sie Entzündungen, regulieren den Blutdruck, senken den Cholesterinspiegel, stabilisieren den Blutzucker und bekämpfen Bakterien, Pilze und Viren und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte (siehe Flyer Sekundäre Pflanzenstoffe). VitamineVitamine sind Nährstoffe, die dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Nur Vitamin D kann vom Körper unter Sonneneinstrahlung gebildet werden. Es ist jedoch zusätzliches Vitamin D aus der Nahrung nötig, um den Bedarf zu decken. Schwangere, Hochleistungssportler und Raucher haben einen erhöhten Vitaminbedarf. Vitaminkiller sind: Antibiotika, Schmerzmittel, Rheumamittel, Kontrazeptiva (Pille), Diuretika (Wassertabletten), Cholesterinsenker, Alkohol und Stress. Vitamine sind bei nahezu allen Körperfunktionen beteiligt. Man unterscheidet: Fettlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine
AllgemeinesMineralstoffe und Spurenelemente sind Bestandteile von Proteinen, Enzymen und Hormonen und somit für unseren Körper - wie auch die Vitamine - lebensnotwendig. Literaturempfehlung
Artikel von Weitere Artikel von Prof. Dr. Klaus StegerAnatomische Grundlagen der Ernährung
Einkaufstipp bei Vitalstoffmangel:Ein isolierter Vitalstoffmangel ist grundsätzlich möglich. Es ist jedoch deutlich wahrscheinlicher, dass mehrere Vitalstoffe fehlen. Und das ist aus unserer Sicht ein Grund statt isolierten Einzelpräparaten den komplexen Mikronährstoffpräparaten den Vorzug zu geben. Vorteil: Kein lästiges Zusammensuchen unter Hunderten von Nahrungsergänzungen, die immer nur einen winzigen Bruchteil dessen abdecken, was der Körper fordert. Eins für alles - und das auch noch aus ganz natürlichen Zutaten. Schonend enzymerhaltend abgefüllt und dazu nahezu zu 100 % vom Körper aufnehmbar. Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und und und. Das Beste aus Obst und Gemüse Feinstes Glucosamin und Chondroitin |
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