Verhaltensregeln, die das Ziel haben, ohne Diät auszukommen:

bearbeitet von Andreas Jansen

Essen Sie nur wenn Sie hungrig sind.

Auch schlanke Menschen werden einmal hungrig. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen einem dünnen hungrigen Menschen und einem dicken hungrigen Menschen, der darin besteht, daß der Dünne ißt, während der Dicke auf jede erdenkliche Weise gegen den Hunger ankämpft.Letztlich bleibt aber der Hunger Sieger.Denken Sie an den Jo-Jo-Effekt: Sie sollten so essen, als hätten sie keine Gewichtsprobleme; dadurch fallen die diätbedingten Hungersnöte weg, an die Sie sich gewöhnt haben. Sie müssen Ihren Körper davon überzeugen, daß er damit aufhören kann, Fett einzulagern.Das wichtigste ist, gut zu essen, wann immer sie hungrig sind, und mit dem Essen aufzuhören, wenn Sie satt sind. Sie denken jetzt wahrscheinlich: Wenn ich jedesmal etwas esse, wenn ich hungrig bin, werde ich in kürzester Zeit enorm dick sein. Das ist nicht wahr. Vielleicht nehmen Sie anfangs ein wenig zu, aber schließlich werden Sie nur noch soviel essen wie Ihr Körper braucht.

Frühstücken Sie richtig.

Wer wenig zum Frühstück ißt und meint, dadurch Kalorien zu sparen, erreicht ziemlich sicher das Gegenteil. Der Blutzucker sinkt und Sie verspüren richtigen Heißhunger. Essen Sie jeweils soviel, daß Sie satt sind, nicht mehr und nicht weniger.Wenn Sie morgens nicht hungrig sind, versuchen Sie es abends mit leichter Kost. Sie werden besser schlafen, denn Sie müssen nicht den halben Inhalt Ihres Kühlschrankes verdauen. Und da Sie die ganze Nacht eine natürliche Minifastenkur gemacht haben, werden Sie morgens Appetit entwickeln.

Naschen Sie weniger.

Eine einfache Einteilung von Nahrungsmitteln besteht darin, daß man sie in hochwertige und andere Nahrungsmittel einteilt. Hochwertige Nahrungsmittel sind das, was der Körper braucht, während Naschereien, die sehr fett und/oder zuckerhaltig sind, hauptsächlich der Geschmacksbefriedigung dienen (denken Sie an den Ausspruch des Arztes über Stoffwechsel und- Geschmacksdrüsen). Diese Kategorien sind leicht zu erkennen. Gemüse ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, Kekse gehören zu den Naschereien.Wenn Sie hungrig sind, müssen Sie sich entscheiden. Sofern das Hungergefühl noch nicht übermäßig ist, können Sie vernünftig handeln. Gehen Sie also zum Kühlschrank. Was sieht gut aus? Falls Sie ein hochwertiges Nahrungsmittel, z.B. eine Schnitte Brot mit Putenfleisch gewählt haben, dürfen Sie wirklich sicher sein, daß Ihr Körper es als Brennstoff gebrauchen kann. Essen Sie und genießen Sie es.Zwei Stunden später sind Sie schon wieder hungrig. Zurück zum Kühlschrank. Was sieht verlockend aus? Eiscreme? Halt! Werden Sie nicht schwach. Eiscreme ist nicht das, was Ihr Körper braucht. Sieht vielleicht noch etwas anderes lecker aus? Vielleicht eine Scheibe Toast mit Butter und dazu ein Glas Milch; auch das hört sich gut an. Ein Trick besteht darin, alle Naschereien aus der Küche zu verbannen. Kaufen Sie anstatt dessen eine Menge leckerer hochwertiger Nahrungsmittel, die Sie wirklich gerne mögen.Was aber, wenn Sie Eiscreme im Haus haben und nichts anderes verlockend erscheint? Wenn Sie auch nicht jedes Mal dem Verlangen nach Süßigkeiten nachgeben dürfen, so steht ihr doch auch ein Platz in Ihrem Speiseplan zu. Wenn Sie sicher sind, dass keine anderen Bedürfnisse (z.B. Ersatzhandlungen auf Ärger, Einsamkeit, ....) vorhanden sind, die sich als Hunger ausgeben, dann essen Sie ruhig eine Portion Eiscreme. Sie haben deshalb nicht versagt, im Gegenteil: Sie haben Ihrem natürlichen Appetit nachgegeben, jedoch nicht blindlings.

Schulen Sie Ihre Wahrnehmung:

Leute mit Gewichtsproblemen spüren oft gar nicht, wann ihr Körper Nahrung braucht. Sie sind so damit beschäftigt, einen Diätplan einzuhalten oder zu fasten, daß sie Hungergefühle unterdrücken. Es hat sich gezeigt, daß Übergewichtige eher auf äußere Signale reagieren, wie z.B. auf einen Teller mit Essen oder eine Uhr, die die Mittagszeit anzeigt.Je mehr Übergewichtige gelernt haben, sich richtig zu ernähren, desto weniger achten sie auch auf die Reize von Außen und richten sich stattdessen nach ihrem Hungergefühl. Nur so können sie abnehmen.

Lernen Sie also, den Hunger zu erkennen.

Fragen Sie sich, ob das, was Sie empfinden, nicht vielleicht etwas anderes ist: Müdigkeit, Durst, Langeweile oder sogar Einsamkeit. Aber wenn Ihr Gefühl tatsächlich als Hunger identifiziert ist, essen Sie etwas. Wenn Sie Ihre Nahrungsaufnahme auf den Brennstoffbedarf Ihres Körpers abstimmen, wird auch die abendliche Völlerei aufhören.Um dauerhaft abnehmen zu können, müssen Sie und Ihr Körper zusammenarbeiten, statt einander zu bekämpfen. Indem Sie zur richtigen Zeit vernünftig essen, werden Sie übermäßigen Hunger vermeiden und so vermeiden Sie übermäßiges Essen. Es ist jedoch auch bei diesem Plan so, daß sich die Folge nur langsam einstellen soll.

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